Lebensversicherungen: Verkaufen!


Lebensversicherungen investieren die nach Provisionen,  Verwaltungskosten und Versicherungssteuer verbleibenden Kundengelder überwiegend in Staatsanleihen. Diese haben bisher von der Zinspolitik der Zentralbanken profitiert, indem die Kurse der Anleihen stark gestiegen sind. Selbstverständlich bedeuten die historisch niedrigen Zinsen eine große Schwierigkeit für die Versicherungsinstitute, ihren garantierten Rechnungszins aufrecht zu erhalten. Deswegen senkt die Finanzmarktaufsicht seit Jahren permanent den Rechnungszins, den die Institute garantieren und auszahlen müssen. Die Kurse der Anleihen selber sind jedoch historisch hoch.
Nach Inflation verlieren Pensionskassen und andere institutionelle Anleger Geld, wenn Sie in die sichersten Anleihen der EU, das sind jene von Deutschland, investieren. Bei gewissen Laufzeiten waren die Zinsen sogar negativ, d.h., die Investoren mußten nominelle Verluste in Kauf nehmen.
Dabei handelt es sich um eine Marktanomalie. Man muß kein Prophet sein um abzuschätzen, daß dieser Zustand nicht von Dauer sein kann. Wenn die Zinsen wieder zu steigen beginnen, etwa weil wieder mehr Geld aus den riesigen Anleihemärkten wieder in die vergleichsweise kleinen  Aktienmärkte umgeschichtet wird, werden die Kurse der Anleihen fallen. Das wird die Rückkaufwerte der Lebensversicherungen senken.
Gut möglich, daß es sich jetzt und in den folgenden Quartalen um einen guten Zeitpunkt handelt, klassische Versicherungsprodukte zurückzukaufen und in Sachwerte umzuschichten.

 

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Der "Focus" im Mai 2013 bestätigt, was weiter oben längst vorher geschrieben steht. Dabei muß man noch wissen, daß der Schlussbonus der attraktivste Renditeanteil einer Lebensversicherung ist und erst am Ende der Laufzeit ausbezahlt wird.