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  ANLAGEBERATUNG PRIVATCONSULT GmbH            

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Beachten Sie bitte, daß Aussagen, Hinweise, Betrachtungen und Kommentare zu Finanzprodukten, sei es auf diese Homepage oder in einem Newsletter, der von @liveinvest.at versendet wird, lediglich informativen Charakter haben und in gar keinem Fall eine Beratung darstellen.

Es handelt sich dabei weder um Kauf- noch um Verkaufsempfehlungen.

Eine allfälllige Kauf- oder Verkaufsentscheidung sollte ausschließlich nach Erfassung und Beurteilung der jeweils individuellen Risikobereitschaft, der jeweiligen Risikotragfähigkeit sowie unter Bedachtnahme des Zeithorizonts erfolgen. Beachten Sie ferner, daß die Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht automatisch eine Schlussfolgerung für die Wertentwicklung in der Zukunft zulässt.

Als gewerblicher Vermögensberater bieten wir Wertpapiervermittlungen an, dazu gehört eine Identitätsfeststellung, eine Geldwäscheerklärung, ein Anlegerprofil mit oder ohne Beratung und ein Gesprächsprotokoll. Diese Formulare werden von der PRIVATCONSULT Vermögensverwaltungs GmbH bereitgestellt und sind obligatorischer Teil der Wertpapiervermittlung.

Steuern: Kursgewinne von Wertpapieren unterliegen jährlich der österreichischen Kapitalertragssteuer von 27,5%, die Steuerlast wird von unseren ausschließlich österreichischen Depotbanken direkt abgezogen und an das Finanzamt bezahlt. Die Entrichtung der KESt. hat endbesteuernde Wirkung (anders als bei ausländischen Depotbanken). Steuerliche Fragestellungen können von uns nicht beraten oder erledigt werden, wenden Sie sich dazu bitte jedenfalls an ihren Steuerberater.

Einlagensicherung:  alle Sichteinlagen bis zu € 100.000.- sind bei der BNP Paribas geschützt.

Beachten Sie folgende Punkte:

  • Jedes Investment bedeutet ein Risiko für ihr Kapital
  • Der Wert von Wertpapieren und Fonds sowie die Erträge daraus können steigen oder fallen und sind nicht garantiert.
  • Unter Umständen erhalten Sie den investierten Betrag nicht zurück.
  •  Investieren Sie nie auf der Grundlage der früheren Wertentwicklung.
  • Wechselkursänderungen können die Wertentwicklung von Anlagen beeinflussen.
  • Politische Maßnahmen können die Wertentwicklung von Anlagen beeinflussen.
  • Änderungen des Kreditratings können die Wertentwicklung von Anlagen beeinflussen.
  • Änderungen der Steuerpolitik können die Wertentwicklung von Anlagen beeinflussen.
  • Anlagen sollten erst nach Kenntnisnahme des maßgeblichen Prospekts sowie des Kundeninformationsdokuments (KID) gezeichnet werden.




Kommentar vom 8. 6. 2021

Was könnte passieren, das den laufenden Bullenmarkt crasht?


Fundamental sieht es so gut aus wie lange nicht mehr. Die Pandemie ist bald besiegt, enorme Nachholeffekte, unterstützt durch höhere Geldreserven der Haushalte, garantieren das wohl höchste Wirtschaftswachstum für 2021 seit langem und das weltweit. Eine perfekte Gemengelage für eine weitere Aufwärtswelle mit einem Dow Jones von 40000 Punkten.

1. Das könnte gecrasht werden, wenn es den Zentralbanken nicht gelingt, die Zinsen unter Kontrolle zu halten. Die enormen Defizite sind bei Null oder wie im US Markt 1,64% kein Problem, das gilt aber nicht für Anstiege auf 4% oder mehr.

2. US Präsident Biden stirbt oder wird amtsunfähig. Das wäre für sein Alter kein unwahrscheinliches Event, schließlich hat er einen der härtesten Jobs der Welt.

3. Die Pandemie macht eine nicht durch Impfung sofort neutralisierbare vierte Welle und zwingt alle wieder zu "Maßnahmen"

4. Es gibt eine neue Pandemie. So hat die Spanische Grippe 1918 ein halbes Jahr gebraucht, um sich global auszubreiten, COVID 19 vielleicht einen Monat.

5. Daß heute ganze Teile der US Ostküste von der Benzinversorung abgeschnitten wurden, war Folge eines Cyberkriminellen Angriffs. Auf der Desasterskala ist nach oben noch reichlich Platz, wenn man sich nur vorstellt, daß Teile des Internets ausfallen. Das würde (fast) alles und alle lahmlegen, dasselbe gilt für Infrastruktur wie das Stromnetz, Kraftwerke, Pipelines usw. Es gibt nicht mehr viel, nicht mal die Trinkwasserversorgung, was nicht elektronisch gesteuert wird.



Kommentar vom 25.8.2020
Gerade die Finanzkrise 2008, aber auch die COVID19 Pandemie haben sehr disruptive und in den meisten Fällen  kaum vorhersehbare Veränderungen, auch und gerade an den Märkten, mit sich gebracht. Das globale Finanzsystem befindet sich auf Wegen, die nie zuvor beschritten worden sind, das gilt besonders für die Strategien der Notenbanken zur Vermeidung von  Zusammenbrüchen von Banken, Versicherungen und von schwächeren Unternehmen, Stichwort: Ausweitung der Geldmenge durch quantitative Easing.

Die COVID Pandemie gefährdet ganze Branchen, wie Hotels, Restaurants, Reisebüros, Eventveranstalter, KFZ Händler sowie viele Konsumenten, Wohnungsbesitzer und Mieter. Das kann auch gravierende Folgen für Wertpapiere in diesem Bereich haben. Assets bei Versicherungen könnten hinkünftig nicht- oder nicht mehr in voller Höhe zurückbezahlt werden. Die globale Nullzinspolitik hat zweifellos einen entscheidenden Anteil daran, daß  die Stabilität des Systems aufrecht erhalten werden konnte, es ist jedoch nicht sicher, daß es dabei bleiben wird. Für viele Banken und Versicherungen sind dadurch Einnahmen weggebrochen, dazu kommt, daß es in einer Welt ohne Zinserträge zu Verzerrungen bei der Bewertung von Assets wie Aktien und Immobilien gekommen ist. Wenn sich diese Ungleichgewichte und Verwerfungen auflösen, könnte es zu dramatischen Entwicklungen kommen, die Assets und Guthaben gefährden. Auch wenn man Wertpapiere mit größtmöglicher Sorgfalt auswählt und problematische Bereiche vermeidet, ist ein Überschwappen von Problemen in einem Bereich in einen bisher nicht betroffenen denk- und womöglich  nicht vorhersehbar. Das, und die Preisverzerrungen an den Märkten sowie der Umstand, daß gerade die Kurse der Aktienmärkte bisher nicht annähernd die realwirtschaftlichen Folgen reflektieren, könnte zu einem zweiten Crash (nach dem vom März 20) führen, der deutliche und schmerzhafte Kursverluste mit sich bringen könnte.

 
 
 
 
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